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«Hauptsache Frieden»

Donald Trump rückt bei seinem ersten Treffen mit Binyamin Netanyahu von einer Zweistaatenlösung im Palästinakonflikt ab – mögliche Alternativen für einen Frieden klingen dubios. Mehr...
STANDPUNKT JUDENTUM 2.0

Ist der Feind meines Feindes mein Freund?

Richard C. Schneider , 17. Februar 2017
 Die AfD hat sich entschieden, ihren Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke nach seiner Kritik am Holocaust-Gedenken in Deutschland aus der Partei auszuschliessen. Auf dem ersten Blick mag das ja eine gute Nachricht sein. Doch das täuscht, natürlich.
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STANDPUNKT

Ausser Spesen nichts gewesen?

Jacques Ungar, 17. Februar 2017
Es gebe keinen grösseren Freund und Unterstützer des jüdischen Volks und der Juden als Präsident Donald Trump. Mit diesem fast wie die Verleihung eines offiziellen Koscherstempels durch Israel anmutenden Aussage beendete Regierungschef Binyamin Netanyahu seine Äusserungen an... Mehr...
STANDPUNKT

Transparenz ist Teil der Demokratie

Valerie Wendenburg, 17. Februar 2017
Basel legt vor: Am Mittwoch hat der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt mit grosser Mehrheit entschieden, die jüdische Gemeinschaft in Basel mit einer Beteiligung der Sicherheitskosten zu unterstützen (vgl. S. 6, 12). Guy Rueff, Präsident der Israelitischen Gemeinde Basel (IGB) zeigte... Mehr...
BASEL

Hollywood am Rhein

Yves Kugelmann, 17. Februar 2017
Ein Abend voller Emotionen, Nostalgie und Glanz: Arthur Cohn lud zusammen mit der «Schweizer Illustrierten» und Manor zur Weltvorpremiere seines neuesten Films «Das etruskische Lächeln» ins Basler Musical-Theater. Der schottische Grossvater, der in der Begegnung mit... Mehr...
BASEL

Kanton Basel-Stadt unterstützt Jüdische Gemeinschaft

Valerie Wendenburg, 17. Februar 2017
Gute Neuigkeiten für die jüdische Gemeinschaft in Basel: Am Mittwochmorgen wurde der Vorstoss von Grossrätin Patricia von Falkenstein (LDP) über die Kosten der Sicherheitsvorkehrungen für Institutionen und Angehörige der jüdischen Gemeinde Basel im Grossen Rat... Mehr...
ZÜRICH

Ende einer Ära

Valerie Wendenburg, 17. Februar 2017
Die Bibliothek der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) wird seit 25 Jahren von Yvonne Domhardt geleitet – nun hat die Judaistin sich dazu entschieden, ihre Tätigkeit im Sommer niederzulegen. Zu ihren Beweggründen möchte sie sich gegenüber tachles noch nicht... Mehr...
NAFTALI BENNETT

Warnung vor politischem Beben

Jacques Ungar, 17. Februar 2017
Noch bevor der israelische Regierungschef Binyamin Netanyahu in der Nacht auf den Dienstag zu seinem wichtigen Gespräch mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump in Washington landete, gab ihm Bildungsminister und Koalitionspartner Naftali Bennett von den Tarif vor. Sollten die Annahme... Mehr...
YAHIA SANWAR

Extremer Nachfolger

Jacques Ungar, 17. Februar 2017
Yahia Sanwar, eine prominente Figur im militärischen Flügel der Hamas, ist zum neuen Führer der Organisation im Gazastreifen ernannt worden. Er war unter den palästinensischen Aktivisten, die im Oktober 2011 im Zuge des Tauschhandels für die Freilassung des fünf... Mehr...

HELEN YANOVSKY

Israelische Filme in Berlin

Nicole Dreyfus, 17. Februar 2017
Während einer Woche steht Berlin wieder ganz im Zeichen des Films. Doch wer im Programm der 67. Berlinale nach Produktionen aus Israel sucht (vgl. S. 21), muss sie auch unter «Palästina» suchen und findet knapp ein Dutzend, oft mit plakativer politischer Botschaft.... Mehr...

ZUR LAGE IN ISRAEL

Von Landraub und Sündenböcken

Chemi Shalev, 17. Februar 2017
Das Gesetz für die Enteignung privaten palästinensischen Bodens ist unklug, ungerecht, und verfassungswidrig. Es belastet das Recht auf Eigentum, verletzt die Gleichheit vor dem Gesetz und untergräbt die Position der israelischen Gerichte. Das Gesetz stellt eine Première... Mehr...
INTERVIEW

«Sicherheit verträgt keine halben Sachen»

Yves Kugelmann, 17. Februar 2017
Die Budget-Gemeindeversammlung der Israelitischen Gemeinde Basel steht an, Präsident Guy Rueff spricht über Sicherheit und die Zukunft seiner Gemeinde.
tachles: Die letzten Gemeindeversammlungen haben gezeigt, dass der Vorstand die Israelitische Gemeinde Basel (IGB) ungenügend informiert und zum Teil zu wenig vorbereitet Geschäfte vorlegt. Als Beispiele sollen die Diskussionen über die Renovation des Hauses Eden, die... Mehr...

JERUSALEM

Von London nach Jerusalem

Jacques Ungar, 17. Februar 2017
Diese Woche erfolgte die Einverleibung der Archivsammlung der Rabbiner Arthur Cohn und Heinrich Cohn in die Jerusalemer Zentralarchive für die Geschichte des jüdischen Volkes .
Mit der Überführung von zehn Archivkisten von London nach Jerusalem in die Zentralarchive für die Geschichte des jüdischen Volkes fand eine Jahrzehnte dauernde, teils kriegsbedingte Odyssee ihr Ende. Die Kisten waren gefüllt mit rund 32 000 Seiten... Mehr...

ISRAEL

Hindernisse auf dem Weg zur Ehe umschiffen

Andrew Tobin, 17. Februar 2017
Probleme mit der Ehe fangen für viele Juden in Israel bereits vor der Hochzeit an – nun soll Heiratswilligen geholfen werden, das komplizierte Prozedere zu meistern.
Viele Israeli fühlen sich entfremdet angesichts des Hochzeitsprozederes in ihrem Lande. Sie haben genug von der Bürokratie und den strikten religiösen Erfordernissen. Einige wollen daher das ultraorthodox dominierte Oberrabbinat reformieren, indem sie Alternativen zu dessen Monopol... Mehr...
ZÜRICH

Der Handel wird weiter wachsen

Gisela Blau, 17. Februar 2017
NZZ-Nahostkorrespondent Ulrich Schmid sprach zur Handelskammer Schweiz-Israel über den diskreten Handel zwischen Israel und den Arabern.
 Wer regelmässig die Berichte, Reportagen und Analysen aus dem Nahen Osten von Ulrich Schmid in der «Neuen Zürcher Zeitung» (NZZ) mit Genuss und Gewinn liest, war keineswegs überrascht von der Brillanz seines Vortrags vor den dicht gedrängten Sesselreihen der... Mehr...
WARSCHAU

Jukebox, Jewkbox!

Leoni Vögelin, 17. Februar 2017
Das Internet hat ohne Zweifel unsere Welt revolutioniert. Aber einige Jahre bevor dieses epochale Ereignis stattgefunden hat, wurde das Grammophon erfunden. Zum ersten Mal fand man in der Musik einen Weg, ein weltweites Publikum zu erreichen. Einen grossen Beitrag dazu haben jüdische... Mehr...
INTERVIEW

«Worte sind bedeutungslos, wenn keine Taten folgen»

Valerie Wendenburg, 17. Februar 2017
In seinem neuen Erfolgsroman «Hier bin ich» wirft der Autor Jonathan Safran Foer die grosse Frage nach der eigenen Identität auf – ein Gespräch über Literatur, die Diaspora und die USA unter Donald Trump.
 tachles: Ihr Buch befasst sich mit verschiedensten jüdischen Aspekten – schon der Titel «Hier bin ich» verweist auf eine Stelle aus dem 1. Buch Mose. Was möchten Sie mit diesen Worten ausdrücken?
 
Jonathan Safran Foer: Den Titel habe ich... Mehr...