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BERLIN

Chinesen wegen Hitlergruss festgenommen

9. August 2017
Zwei Touristen machen illegale Gesten vor Reichtagsgebäude.

In Berlin verhaftete die deutsche Polizei zwei chinesische Touristen im Alter von 36 und 49 Jahren, die vor dem historischen Reichstagsgebäude den in Deutschland illegalen Hitlergruss zelebrierten und sich gegenseitig auf ihren Mobil-Telefonen verewigten. Sie müssen mit Anklagen wegen des «Gebrauchs von Symbolen illegaler Organisationen» rechnen. Nach einer Kaution von je 500 Euros wurden die beide Chinesen wieder auf freien Fuss gesetzt. – Deutschland hat eine strikte Gesetzgebung gegen Hassreden und die Benutzung von Symbolen im Zusammenhang von Adolf Hitler und den Nazis, die zwischen 1939 und 1945 in Deutschland herrschten. Der Reichstag ist, wie die Agentur Reuters schreibt, ein machtvolles Symbol in Deutschland. Er wurde 1933 durch Feuer zerstört, das ein Brandstifter gelegt hatte, von dem man zuerst annahm, er sei von den Nazis bezahlt worden. Diese wiederum schoben die Verantwortung für den Brand den Kommunisten in die Schuhe und benutzten die Sache als Vorwand für eine seriöse Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten. [TA]





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