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JÜDISCHES MUSEM BRÜSSEL

Erste Ausstellung seit dem Massaker von 2014

13. November 2017
Die Geschichte der Immigration nach Belgien.

Drei Jahre nach der Ermordung von vier Personen im Jüdischen Museum von Belgien in Brüssel – die Staatsanwaltschaft spricht von einem jihadistischen Terroranschlag - hat die Institution eine neue Ausstellung eröffnet. «Belgium, Welcoming Land» beschreibt die Geschichte der Immigration nach Belgien durch Fotogafien, Zeugnisse und andere Gegenstände. Das Museum hatte seine Pforten kurz nach dem Anschlag für eine Weile geöffnet, schloss sie dann aber wieder wegen Renovationsarbeiten für die letzten Monate. Die Ausstellung wird bis zum 19. März geöffnet sein, dem sechsten Jahrestag der Ermordung von vier Juden in Toulouse, ebenfalls durch einen Islamisten. – Mehid Nemmouche, ein französischer Bürger, der in Syrien gekämpft hat, steht wegen der Attacke in Belgien vor Gericht. Bei dem Anschlag starben zwei israelische Touristen, ein Angestellter des Museums und ein freiwilliger Mitarbeiter. Laut Pascale Falek-Alhadeff, der Kuratorin der neuen Ausstellung, sei diese auch gedacht, um die Eröffnug eines Museums der Immigration in Belgien zu fördern. [TA]





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