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REISEWARNUNGEN

Israeli sollen den Sinai und die Türkei meiden

12. September 2017
Empfehlungen des anti-Terrorbüros vor Rosch Haschana.

Im Vorfeld der Hohen Feiertage warnt das dem Büro des israelischen Regierungschef angegliederte anti-Terrorbüro Ferienreisende davor, dass Terroristen möglicherweise bevölkerte Stätten und Transportmittel in Visier nehmen würden. Die israelischen Behörden haben am Montag seriöse Reisewarnungen veröffentlicht und Israeli dringend aufgefordert, Orte zu meiden, an denen sie primäre Zielobjekte für jihadistische Terroristen sein könnten. Dazu zählen die Sinaihalbinsel, aber auch die Türkei. Hunderttausende Israeli werden wahrscheinlich während der jüdischen Feiertagssaison – sie beginnt am 20. September mit dem Neujahr Rosch Haschana und endet am 12. Oktober nach dem Laubhüttenfest (Sukkot) am 12. Oktober – ins Ausland reisen wollen. Die Warnungen gelten auch für Jordanien und den Resten von Ägypten. Am dringendsten sind die Empfehlungen für den Sinai. Israeli sollen die Halbinsel meiden, und wenn sie sich bereits dort aufzuhalten, möglichst rasch nach Israel zurückkehren. Israelische Touristen in den genannten Ländern sind aufgefordert, Menschenansammlungen zu meiden, ebenso wie öffentliche Verkehrsmittel und viel besuchte touristische Attraktionen – Am Montag starben und 20 ägyptische Polizisten bei einem Terroranschlag unweit von el-Arish im Nord-Sinai. Vermutlich geht die Tat auf das Konto des «Islamischen Staat» (IS). TA 

 

 





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