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GESCHICHTE

Laupheim ehrt Carl Laemmle

17. Januar 2017
Mit dem Titel «Carl Laemmle reloaded» eröffnet das Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden heute eine Ausstellung zu Leben und Leistung des Filmpioniers.

Vor 150 Jahre wurde Carl Laemmle im oberschwäbischen Laupheim geboren. Geschichte hat der Sohn einer jüdischen Familie jedoch als Auswanderer in die Neue Welt gemacht. Laemmle landete als Siebzehnjähriger nahezu mittellos in New York. Nach Lehrjahren in der Textilbranche im Mittleren... Mehr...
FORSCHUNG UND TECHNIK

Henry David Epstein verstorben

17. Januar 2017
Er kam als junger Nazi-Flüchtling in die USA. Hier gelang Henry David Epstein eine beeindruckende Karriere als Elektronik-Ingenieur und Manager.

Henry David Epstein wurde 1927 in eine konservative, jüdische Familie in Frankfurt geboren. Mit seinem Bruder Thomas gelang ihm 1939 die Flucht über Holland nach England. Dort kamen beide 1940 wieder mit den Eltern zusammen, die den Nazis auf anderen Wegen hatten entkommen können. Im... Mehr...
GROSSBRITANNIEN

London blockiert Annahme der Pariser Schlussresolution durch EU-Rat

17. Januar 2017
Nur niedrigrangige britische Delegation an der Friedenskonferenz.

Grossbritannien verhinderte am Montagnachmittag einen Beschluss des aussenpolitischen Rats der EU, die Schlussresolution der Pariser Nahost-Friedenskonferenz anzunehmen. Dieser Schritt ist höchst ungewöhnlich und kommt einen Tag nachdem die Briten sich weigerten, das Schlussdokument der... Mehr...
ISRAEL-JAMAICA

Netanyahu dankt Kingston für Abstimmungsverhalten

17. Januar 2017
Jamaica blieb im Oktober der Abstimmung über eine «absurde» Unesco-Resolution fern.

Israels Regierungschef Binyamin Netanyahu dankt seinem jamaikanischen Amtskollegen für die Weigerung seines Landes, an der Unesco-Abstimmung im Oktober teilzunehmen, welche die jüdischen Verboindungen zum Jerusalemer Tempelberg ignoriert hatte. «Unsere Beziehungen sind stets... Mehr...
BUDAPEST

Echter Wandel oder wahltaktisches Geplänkel?

17. Januar 2017
Rechtsextreme Jobbik-Partei will Beziehung zu Israel normalisieren.
Die nationalistische Jobbik-Parei ist nicht nur Ungarns wichtigste Oppositionspartei, sie geniesst auch das Image, rechtsextrem und antisemitisch zu sein. Diesem Image will nun Parteichef Gabor Vona zuleiberücken. Noch unklar ist, ob der Wandel echt ist oder nur ein taktisches Geplänkel... Mehr...
JÜDISCHER WELTKONGRESS

«Bedeutungslos und irreführend»

17. Januar 2017
Harsche Kritik des JWK-Präsidenten an der Pariser Nahostkonferenz.

Ronald S. Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses (JWK) beklagt die Pariser Nahost-Friedenskonferenz als «bedeutungslos und irreführend» und fügt hinzu: «Will die internationale Völkergemeinschaft einen produktiven Friedensprozess sehen, muss sie... Mehr...
WUPPERTAL

Verwunderlicher Gerichtsentscheid

16. Januar 2017
Versuch, Synagoge anzuzünden, ein «Akt der Kritik» gegen Israels Verhalten im Konflikt mit der Hamas.

Ein deutsches Regionalgericht in der Stadt Wuppertal hat am Freitag das Urteil einer niedriegeren Gerichtsinstanz bestätigt. Wonach der gewalttätige Versuch, die Bergische Synagog ein der Stadt durch drei Männer 2014 der gerechtfertigte Ausdruck der Kritik an der Politik Israels... Mehr...
LONDON

Alija aus Europa unbeeinflusst von Israels Sicherheitslage

16. Januar 2017
Wachsender Antisemitismus lässt jüdische Immigration aus Europa zunehmen.

Die jüdische Immigration aus Westeuropa nach Israel wöchst vor dem Hintergrund des zunehmenden Antisemitismus, ist laut einer neuen Studie aber weitgehend unbeeinflusst von der Sicherheitslage im jüdischen Staat. Das in London domizilierte Institut für Jüdische... Mehr...
UMFRAGE DES PEW-FORSCHUNGSZENTRUM

Wo liegen die Israel-Sympathien?

16. Januar 2017
Differenzen einer Pew-Umfrage grösser denn je seit 1978.

74 Prozent der amerikanischen Republikaner und 33 Prozent der Demokraten hegen mehr Sympathien für Israel als für die Palästinenser. Zu diesem Schluss gelangt eine Umfrage des Pew-Forschungszentrums, die zwischen dem 4. und 9. Januar durchgeführt worden und am vergangenen... Mehr...
TRUMPS AMTSEINSETZUNG

Netanyahu geht definitiv nicht hin

16. Januar 2017
Büro des Premierministers bereitet diesbezüglichen Gerüchten ein Ende.

Der israelische Premierminister Binyamin Netanyahu nimmt definitiv nicht an der am 20. Januar in Washington stattfindenden Amtseinsetzung von Donald Trump als US-Präsident teil. Das Netanyahu nahestehende Gratisblatt «Israel Hajom» machte mit einem entsprechend Hinweis und der... Mehr...
ISRAEL-ÖSTERREICH

Ari Rath 1925-2017

16. Januar 2017
Ex-Chefredaktor der «Jerusalem Post» stirbt 92-jährig.
Ari Rath, ein in Wien geborener israelischer Journalist, der 14 Jahre lang (1975-1989) Chefredaktor der Tageszeitung «Jerusalem Post» gewesen ist, starb am Freitag in Wien eine Woche nach seinem 92. Geburtstag. Der 1925 geborene Ari (Arnold) Rath gehörte zu jenen jüdischen... Mehr...

PARIS

Konferenzresolution «weicher» als Jerusalem fürchtete

16. Januar 2017
Alle wollen den Erfolg für sich verbuchen.

An einer Pressekonferenz zum Abschluss der Pariser Nahostkonferenz – sie dauerte acht Stunden - verlieh der französische Aussenminister Jean-Marc Ayrault seiner Hoffnung Ausdruck, der internationale Konsens an der eintägigen Konferenz würd die neue US-Administration davon... Mehr...
JERUSALEM

Korruptionsskandal verästelt sich immer weiter

16. Januar 2017
Netanyahu soll Schützenhilfe für das Zustandekommen diverser Treffen geleistet haben.
Der Korruptionsskandal, der Israels Öffentlichkeit seit Wochen erschüttert und den Kenner der Szene als echte potentielle Gefahr für die Zukunft von Premier Netanyahus politischer Karriere ansehen, verästelt sich immer weiter. Laut Berichten von «Haaretz» vom... Mehr...
WILLISAU BEI LUZERN

Das übliche Spiel

16. Januar 2017
Die rechtsextreme Partei National Orientierter Schweizer PNOS organisierte einen Konzertabend in luzernischen Willisau. Die Kantonspolizei orientiert beschönigend.

Die Partei National Orientierter Schweizer PNOS will «ein Parteihaus» errichten. Der Ort ist unbekannt, aber die Rechtsextremen sammeln schon einmal Geld, dieses Wochenende mit einem «Unterstützungskonzert». Seit Wochen öffentlich angekündigt waren drei Bands,... Mehr...
KOBLENZ / DEUTSCHLAND

Ausschluss unerwünschter Medien

15. Januar 2017
Sie kritisieren die «Lügenpresse», für sich selbst wollen sie gelenkte Medien. An einem Kongress europäischer Rechtsaussen erhalten unerwünschte Journalisten keinen Zutritt.
Rund tausend Personen sollen den Kongress der Rechtsaussen-Fraktion «Europa der Nationen und der Freiheit» (ENF) am kommenden Samstag im rheinländischen Koblenz besuchen. Ihr Erscheinen angekündigt haben die Front-National-Präsidentin Marine Le Pen, der... Mehr...