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BUENOS AIRES

Netanyahu an den Stätten der Bombenanschläge

13. September 2017
«Israel wird den iranischen Terror unablässig konfrontieren.».
Binyamin Netanyahu (Mitte) und seine Frau Sara im jüdischen Gemeindezentrum DAIA in Buenos Aires.

Zu Auftakt seiner Südamerikareise nahm der israelischen Regierungschef Binyamin Netanyahu am Montag an Anlässen zum Gedenken an die Bombeanschläge und das jüdische Gemeindezentrum DAIA in Buenos Aires teil. Dabei beschuldigte er Iran des fortdauernden Exports des Terrorismus und versicherte, Israel werde die iranische Aggression weiterhin bekämpfen. «Israel war stets an vorderster Front im Kampf gegen den globalen Terorrismus und wird auch weiterhin auf verschiedene Weisen entschlossen handeln, um uns gegen die iranische Aggression und seinen Terrorismus und den Terrorismus im Allgemeinen zu verteidigen», betonte Netanyahu. Beim Anschlag auf die israelische Botschaft am 17. März 1992 starben 29 Menschen, einschliesslich vier Angehörige des israelischen Aussendienstes. 1994 kam es dann zum Anschlag gegen das Gemeindezentrum in Buenos Aires, und Netanyahu meinte am Montag: «Iran stand hinter diesen Ereignissen.» Israel sei entschlossen, den iranischen Terrorismus zu bekämpfen, und sei auch entschlossen, es daran zu hindern, sich in der Nähe der israelischen Grenze festzusetzen. Gegenüber Reportern bekräftigte der israelische Premier, dass die Aktivitäten der mit Iran alliierten Hizbollah im Laufe seiner viertägigen Reise durch Argentinien, Kolumbien und Mexiko thematisiert werden würden. Netanyahu ergriff die Gelegenheit, um dem argentinischen Präsidenten Mauricio Macri dafür zu danken, sich für die Enthüllung der Wahrheit in Bezug auf den Anschlag von 1994 einzusetzen. [JU]





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