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RAMALLAH

Neuer CIA-Chef besucht Palästinenserpräsidenten Abbas

16. Februar 2017
Beschwichtigende Worte bezüglich der Zweistaatenlösung.

Mike Pompeo, der neue Chef der amerikanischen Geheimdienstagentur CIA, hat am Dienstag in der Westbankstadt Ramallah unmittelbar vor dem Gespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Regierungschef Binyamin Netanyahu dem Palästinenserpräsidenten Mahmoud Abbas einen Besucht abgestattet. Details über den Inhalt der Unterhaltung wurden zwar nicht bekannt, doch sollen die Palästinenser bei dieser Gelegenheit beschwichtigende Worte hinsichtlich der Zweistaatenlösung für die Beendigung des israelisch-palästinensischen Konflikts gehört haben. Diese Worte seien nicht im Einklang gestanden mit den vorsichtigen bis zurückhaltenden Äusserungen, die Mitglieder US-Administration kurz vor dem Treffen Trump-Netanyahu zu dieser Frage von sich gegeben haben. An dem Treffen in Ramallah nahmen auch Majid Faraj, der Chef des palästinensischen Geheimdienstes, teil, Chefunterhändler Saeb Erekat und andere palästinensische Offizielle. Dem Vernehmen nach war die Zusammenkunft letzte Woche während eines Gesprächs vereinbart worden, das Faraj in Washington mit amerikanischen Geheimdienst-Offiziellen gehalten hat. Am Mittwoch verlautete aus dem palästinensischen Aussenministerium, jede Verlautbarung, die nicht auf der Zweistaatenlösung bestehe, sei eine «gefährliche Abkehr» in der amerikanischen Position zum Konflikt und dessen Lösung. [TA]





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