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VIZE-AUSSENMINISTERIN HOTOVELY

Pariser Konferenz wie «Hochzeit ohne Braut und Bräutigam»

12. Januar 2017
«Konferenz wird den Frieden in noch weitere Ferne drängen».

Vor Vertretern der Auslandspresse in Jerusalem verglich am Mittwoch die israelische Vize-Aussenministerin Tzippi Hotovely die auf den 15. Januar anberaumte internationale Pariser Friedenskonferenz mit einer «Hochzeit ohne Braut und Bräutigam». Frieden zwischen den beiden Seiten würde, so fügte sie hinzu nur durch direkte Verhandlungen erreicht und nicht durch externen Zwang. «Die Konferenz wird den Freden nicht näherbringen, sondern ihn im Gegenteil in noch weitere Ferne drängen», unterstrich die für ihre nationalistische Haltung bekannte Politikerin. Die palästinensische Kultur basiere auf Hass, was die Schulbücher für die jüngere Generation beweisen würden. «Wenn die internationale Völkergemeinschaft den Frieden fördern will, muss sie zuallererst die klare Botschaft aussenden, dass die Erziehung zu Hass und Terror das wirkliche Hindernis für den Frieden ist, und nicht die Siedlungen.» Die Konzentration auf die Siedlungen sei «moralisch falsch». Israel würde aus einer Verehrung der Werte von Leben und Schöpfung bauen. «Die Palästinenser dagegen verehren Tod und Zerstörung». [JU]





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