US-Bürger verteilen Sympathien fast gleichmässig

15. Februar 2017
Kaum Unterschiede zwischen pro-israelisch und pro-palästinensisch.

Laut einer in der ersten Februarwoche durchgeführten Umfrage des Gallup-Instituts befürworten rund 45 Prozent der Amerikaner die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaats in der Westbank und im Gazastreifen, während 42 Prozent dieses Konzept ablehnen, und 13 Prozent angaben, keine Meinung zu dieser Frage zu haben. Vor einem Jahr befürworteten 44 Prozent die Bildung eines Palästinenserstaates, 37 Prozent der Amerikaner waren dagegen, und 19 Prozent erklärten, keine Meinung in dieser Sache zu haben. Bei der diesjährigen Umfrage befürworteten 61 Prozent der Demokraten, 50 Prozent der Republikaner und 25 Prozent der Unabhängigen die Errichtung eines unabhängigen Palästinenserstaates. Nach ihren Sympathien befragt, erklärten etwa 62 der US-Bürger, mehr mit den Israeli zu sympathisieren, während 19 Prozent der Amerikaner ihre Sympathien den Palästinensern gaben. Ebenfalls 19 Prozent hatten keine Präferenzen. Nach Parteien aufgesplittet ergab sich, dass 82 Prozent der Republikaner, 47 Prozent der Demokraten und 57 der Unabhängigen ihre Sympathien den Israeli vergeben würden. Nach ihrer Meinung über Premier Netanyahu befragt, meinten rund 49 Prozent der Befragten, sie würden ihn in einem günstigen Licht sehen, während 30 Prozent eher negative Gefühle zum Ausdruck brachten. 13 Prozent der Amerikaner sagten, noch nie von Netanyahu gehört zu haben. [TA]