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ADL-CHEF

Syriens Krematorium erinnere an Nazi-Grausamkeiten

18. Mai 2017
Parallelen zwischen angeblichen Leichenverbrennungen und den Nazi-Verbrechen im Holocaust.

Jonathan Greenblatt, nationaler Direktor der Anti Defamation-League (ADL) zog Parallelen zwischen der angeblichen Benutzung eines Krematoriums durch Syrien zwecks Beseitigung der Leichen von Regimegegnern und den von den Nazis begangenen Verbrechen im Holocaust. Greenblatt appellierte an die internationale Völkergemeinschaft, einschliesslich Russland, Massnahmen zu ergreifen, um der von der syrischen Regierung unter Leitung von Bashar Assad begangenen Gewalt ein Ende zu bereiten. «Als Juden sind wir speziell schockiert über die extreme Brutalität des syrischen Regimes, welche die schlimmsten Albträume über die Nazi-Grausamkeiten gegen das jüdische Volk wieder erweckt», sagte Greenblatt. «Die Welt hat vom 20. Jahrhundert gelernt, dass sie nicht genug getan hat, um die Verbrechen der Nazis zu stoppen, die zum Genozid an sechs Millionen Menschen führten.» Die Nationen der Welt, einschliesslich Russland, das die Brutalität Assads weiter unterstützt, müssten den unmenschlichen Aktionen der syrischen Regierung einen Riegel schieben. Am Montag erklärte das State Department, man habe allen Grund zu glauben, dass die syrische Regierung ein Krematorium errichtet habe, um die Ermordung von bis zu 50 Regimegegnern pro Tag zu vertuschen. Die Leichen sind laut amerikanischer Version verbrannt worden, ein Vorwurf den Damaskus zurückwies und als «Hollywood-Drehbuch» verspottete. TA

 





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